Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten - Schnelle Hilfe bei Schmerzen
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten vom Hersteller Aliud Pharma GmbH sind ein bewährtes Schmerzmedikament aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Mit der PZN 04100230 ist das Medikament in deutschen Apotheken erhältlich.
Anwendungsgebiete und Eigenschaften
Die Filmtabletten mit dem Wirkstoff Ibuprofen eignen sich zur Behandlung von:
- Leichten bis mäßig starken Schmerzen
- Akuten Kopfschmerzen und Migräne
- Regelschmerzen
- Zahnschmerzen
- Fieberhaften Erkrankungen
Besondere Merkmale
Die Ibuflam Akut zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Schnell freisetzbare Formulierung
- Gut teilbare Filmtabletten
- Praktische Blisterverpackung
- Bewährter Wirkstoff Ibuprofen
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Als verschreibungsfreies Medikament ist Ibuflam Akut 400 mg in Apotheken erhältlich. Die Einnahme sollte stets nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal erfolgen. Besonders bei bestehenden Vorerkrankungen oder der gleichzeitigen Einnahme anderer Medikamente ist ärztlicher Rat einzuholen.
Qualität und Sicherheit
Die Filmtabletten werden nach höchsten pharmazeutischen Standards in Deutschland hergestellt. Regelmäßige Qualitätskontrollen gewährleisten die gleichbleibend hohe Produktqualität. Die Aliud Pharma GmbH steht seit Jahren für zuverlässige Arzneimittel made in Germany.
Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten bezüglich der Einnahme von Ibuflam Akut 400 mg sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden. Das Medikament ist für die kurzzeitige Anwendung bei akuten Beschwerden vorgesehen und sollte nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
Empfohlene Dosierung:
- Für Kinder von 6-9 Jahren~n(mit 20-29~gkg Körpergewicht)
- 1/2 Tablette 1-3 mal täglich für Kinder von 6-9 Jahren~n(mit 20-29~gkg Körpergewicht), im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
- Für Kinder von 10-12 Jahren~n(mit 30-39~gkg Körpergewicht)
- 1/2 Tablette 1-4 mal täglich für Kinder von 10-12 Jahren~n(mit 30-39~gkg Körpergewicht), im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
- Für Jugendliche und Erwachsene~n(über 40~gkg Körpergewicht)
- 1-4 mal t\a25glich~n(max. 3 Tabletten pro Tag) für Jugendliche und Erwachsene~n(über 40~gkg Körpergewicht), im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
Falls Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete von Ibuflam Akut 400 Mg Filmtabletten
- - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
- ~i- Kopfschmerzen
- ~i- Zahnschmerzen
- ~i- Regelschmerzen
- - Fieber
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutbildungsstörungen
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- Aktive Blutungen, wie:
- Hirnblutungen
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
- Schwerer Flüssigkeitsmangel
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Rauchen
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
- Lupus erythematodes
- Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
- Windpocken
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.